Katrin Ruden • Lindenstraße 29 • 15806 Zossen/OT Schöneiche • 03377 301879 • dertontopf@gmx.de
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•Vita von Katrin Ruden

 

• Geboren wurde ich am 19.Februar 1970 in Meiningen (Thüringen). Da meine Eltern beide gelernte Töpfer sind lag es nahe, dass auch ich diesen Beruf ergreife.

 

• Aber erstmal kam von 1976-1986 die Polytechnische Oberschule, die ich in meinem Heimatdorf Milz besuchte.

 

• Im September 1986 ging es dann los. Es begann die Berufs­aus­bildung zur Töpferin. Mein Lehrbetrieb war der VEB Töpferhof in Römhild, damals eine der größten Töpfereien in Europa, mit ca. 400 Mitarbeitern. Die Berufsschule besuchte ich in Naumburg, wo es in meinem Jahrgang 3 Töpferklassen mit jeweils 30 Lehrlingen aus der ganzen Republik gab. Im Juli 1988 schloss ich die Ausbildung als Facharbeiter mit „sehr gut“ ab.

 

• Danach blieb ich noch ca. ein Jahr in dem Betrieb als Scheibendreher und festigte meine Kenntnisse. Vor allem beim Drehen von Serien, also Gefäße, die gleich aussehen müssen, wie Tassen usw., kann ich diese Fähigkeiten heute gut anwenden.

 

• Als 1989 „die Wende“ kam, hatte ich schon einen Arbeitsvertrag mit der Genossenschaft Bildender Künstler „Albrecht Dürer“ in Hildburghausen. Dort gab es eine kleine Töpferei in welcher die Töpferwaren für den Kunst­gewerbeladen dieser Genossenschaft hergestellt wurden. Hier arbeitete ich zusammen mit zwei anderen Töpferinnen und so musste ich nun nicht mehr „nur“ an der Töpferscheibe sitzen, sondern ich konnte henkeln, malen, glasieren, Ofen ein- und ausräumen und ich lernte die Zeit für die Produktion selbst einzuteilen.

 

• Leider kam mit der Währungsunion 1990 auch bei uns, wie in so vielen Unternehmen der ehemaligen DDR, erst die Kurzarbeit und dann das Aus für unsere kleine Töpferei.

 

•1992 lernte ich dann meinen Mann Peter kennen und zog nach Schöneiche.

• Ich fand Arbeit in einem Supermarkt. Ich wurde zur stellvertretenden Marktleiterin ausgebildet und übernahm 1993 einen „Penny-Markt“ in Berlin und 1995 in Zeesen als Marktleiterin.

 

• Doch das war nicht meine Welt und machte mir überhaupt keinen Spaß. Deshalb und auch wegen gesundheitlicher Probleme, hörte ich 1995 dort wieder auf.

 

• Gerade zu dieser Zeit suchte Töpfermeister Marcus Motz in Zernsdorf eine Mitarbeiterin für seine Töpferei und ich bekam die Stelle. Dort konnte ich endlich wieder töpfern und meine Fähigkeiten erweitern. Es war eine sehr schöne Zeit und wir waren zeitweise 6 Mitarbeiter in der Werkstatt.

 

Und dann, 1999, kündigte sich Nachwuchs an, und weil die Abgase, die beim Brennen entstehen, nicht die gesündesten sind, blieb ich ab September zu Hause.

 

• Im Februar 2000 kam unsere Tochter Nina zur Welt und nach 2 Jahren im Juni folgte unsere Leni. Als die beiden in den Kindergarten gingen konnte ich leider nicht nach Zernsdorf zurück. Auch sonst gab es keine Aussicht eine Stelle als Töpferin zu finden und eine Umschulung wurde von der Agentur für Arbeit abgewiesen.

 

• So beschloss ich mein Glück eben selbst in die Hand zu nehmen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. 2005 bauten Peter und ich den alten Stall auf unserem Hof in eine kleine Töpferei um und im Dezember 2005 saß ich zum ersten Mal auf meiner eigenen Töpfer­scheibe in meiner eigenen Werkstatt.

 

• Ich fertige alle Waren selbst. Natürlich richte ich mich auch gerne nach Ihren Vorstellungen, soweit es für mich machbar ist. In meiner Werkstatt können Sie zuschauen wie die Sachen entstehen und sie natürlich auch kaufen.

 

• Sie finden mich unter anderem auch im „Möbelhaus Zandereit“ in Zossen, in der Gaststätte „Alter Krug“ in Kallinchen und in Mellensee in dem kleinen Laden „Schau her, Art und mehr“.

 

• Außerdem auch auf dem Kraut und Rübenmarkt in Zossen sowie auf diversen Weihnachtsmärkten.

 

Ihre Katrin Ruden

 


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